Dies hier wird mein letzter Beitrag vor einer „Sommerpause“. 
In der letzten Schulwoche habe ich noch einen Leseprojekttag mit meiner Klasse veranstaltet. Dazu sollte jedes Kind ein Buch mitbringen.

Nachdem jedes Kind vermutete, worum es in seinem Buch gehen könnte, gab es eine erste gemeinsame (leise) Lesezeit. Danach besprachen wir, was zu einem Buchumschlag alles dazugehört (Autor, Titel, usw) und schrieben es außen auf kleine Lesehefte.


Nach einer weiteren gemeinsamen Lesezeit sollte jedes Kind ein Bild zu seiner Geschichte in ein „Guckloch“ malen und einen Satz zu seinem Bild schreiben.


In der nächsten Lesezeit gab es dann den Auftrag, einen Satz aus seinem Buch herauszusuchen, den man besonders (lustig, spannend, romantisch, …) findet. Es durften auch 2-3 Sätze sein.

Auch diese Sätze wurden in dem kleinen Leseheft auf der Rückseite notiert.

Nach einer letzten Lesezeit schrieben die Kinder noch ein abschließendes Urteil zu ihrem Buch – wie hat es ihnen gefallen und warum?

Danach durften alle Kinder durchs Zimmer gehen, die Bücher und Lesehefte der anderen betrachten und sich überlegen, welche Bücher sie gerne lesen würden und dies vor der Klasse begründen.


Dieser Lesetag hatte wenig Aufwand, aber er hatte viele Lesezeiten und brachte auch Außeinandersetzungen mit den Büchern mit. Zudem öffnete er den Kindern die Möglichkeit, weitere Bücher kennen zu lernen.

Die Idee zum Guckloch habe ich hier gefunden und ein wenig abgeändert.

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