Durch einen Blobeitrag von Florian Emrich bin ich vor 2 Jahren auf OneNote gestoßen. Da mein eigenes Schülerverwaltungsprogramm seit diesem Schuljahr nicht mehr aktualisiert wird, habe ich den Versuch gewagt, mit OneNote zu arbeiten.

Im Prinzip ist OneNote eine große Registertasche. Für jedes Kind habe ich einen Reiter angelegt. Die Fabren der Reiter sind frei wählbar. In meinem Fall haben  alle Erstklässler (=Bären) braune Reiter und alle Zweitklässler (=Tiger) gelbe Reiter. So finde ich schneller die entsprechenden Schüler.

Innerhalb eines Reiters, also eines Registerfaches kann ich nun beliebig viele virtuelle Blätter anlegen. 

Bei mir sehen die Blätter alle sehr ähnlich aus:

  • Sozial- und Arbeitsverhalten
  • Elternkontakt
  • Mathematik
  • Deutsch (bei den Zweitklässlern in Fachbereiche unterteilt mehrere „Blätter“)
  • HSU

Auf den einzelnen Blätter kann ich nun so arbeiten und das einfügen, was ich möchte: Freie Notizen, Tabellen, Fotos, usw.

Da ich in Deutsch und Mathematik mit Bausteinen und Lesekarten arbeite, habe ich schon zum Schuljahresbeginn alle Testkriterien der einzelnen Bausteine bei allen Schülern eingefügt.

Das sieht dann bei mir so aus:


Wenn ein Schüler nun seinen Test fertig bearbeitet hat, trage ich meine Rückmeldung auch noch in OneNote ein. Wenn alles passt, kennzeichne ich das mit ++, bei Auffälligkeiten notiere ich mir diese dazu, damit ich auch bei Elterngesprächen schnell erklären kann, wo es noch Schwierigkeiten gibt.

Ganz vorne habe ich ein Register „Klassenliste“ angelegt. Hier hake ich alle Rückläufe von Elternbriefen, Tests, Geld usw. ab.

Mein Papierwust hat sich dadurch enorm reduziert.

Ein weiterer Vorteil ist für mich, dass das Programm auch auf dem Tablet läuft und ich zum einen schnell während des Unterrichts etwas notieren kann und ich es zum anderen schnell bei Elterngesprächen herausholen und nachsehen kann.
Mein bisheriges Fazit:

Einige Funktionen fehlen mir noch, aber alles in allem finde ich es ein sehr gelungenes Programm!

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