In der zweiten Klasse erweitere ich die Lesekonferenz nochmal ein wenig.

Die Kinder sollen nun nicht nur den Text in der Konferenzgruppe lesen und mündlich bearbeiten, sondern immer einen Leseauftrag schriftlich festhalten, sozusagen als Protokoll.

Gerade bei Gruppen, in denen die Konferenz sonst nicht so ernst genommen wird, ist dies eine hute Hilfestellung, da ja am Ende der Stunde etwas auf dem Papier stehen muss, dass von allen Mitgliedern der Gruppe unterschrieben ist.

Die Idee mit den Leseaufträgen habe ich aus der flexiblen Grundschule (Seite 9).

Dort ist auch eine sehr gute Möglichkeit für die Reflexion der Lesekonferenz beschrieben: Der Ablauf wird mit Bildkarten visualisiert und die einzelnen Gruppen können Muggelsteine auf die jeweiligen Phasen der Gruppenarbeit legen, je nachdem, ob es gut oder schlecht gelaufen ist.